Beschreibung des Ortes

Hier gibt es in der Natur einen reichen Baumbestand (Buchen und Steineichen) und eine ebenso reiche Tierwelt (Rehe, Eichhörnchen, Geier und Adler), das alles auf verschiedenen Höhenstufen, wie es für die Berglandschaft charakteristisch ist. Das macht das Ocón-Tal so besonders.

 

Historisch gesehen war die Gegend ein Durchgangsort auf den natürlichen Wegen des Ebro-Tals. Sie ist seit prähistorischer Zeit bewohnt, wie einige vorrömische archäologische Stätten wie die im nahegelegenen Dorf El Redal belegen.

 

Ocón war auch ein Besitz der Kelten und Beronen, gefolgt von den Römern, die die Siedlung La Villa wiedererrichteten, ebenso wie Parpalinas in Pipaona, wo sie eine Straße bauten, die mit der nach Varea im Ebro-Tal verbunden war.

 

Die Ausgrabungsstätte gehört zum Spätmittelalter, aus dem es nur wenige historische Überresten in der Gegend gibt.

 

Im 8. Jahrhundert wurde das Tal von den Muslimen erobert und darauf Anspruch erhoben. Ein Beispiel ist die Festung La Villa, die viele Jahre lang zwischen Kastilien und Navarra umstritten war, bis sie im 12. Jahrhundert schließlich dem Königreich Kastilien zufiel.

 

Jahrhundertelang basierte die Wirtschaft des Tals auf Ackerbau und Viehzucht, obwohl letztere im 20. Jahrhundert an Bedeutung verloren hat und heute nur noch ein oder zwei Schafherden übrig sind.

 

Die landwirtschaftlichen Produkte der Region sind sehr vielfältig: Wein oder Oliven im unteren Teil des Tals und Getreide im oberen Teil bis an die Grenzen der Wälder.

 

Gemüse- und Obstgärten erstrecken sich entlang des Tals am Fuße der Schluchten und in der Nähe der Dörfer.

 

In jüngster Zeit leben alle Dörfer in Ocón dank einer Reihe von Initiativen wieder auf, die das enorme kulturelle, historisch-archäologische, ethnographische und natürliche Erbe der Region sowie die Entwicklung des ländlichen Tourismus fördern wollen.

Lage
42°17′51″N 2°14′42″O

Größe
60,92 km²

Höhe
898 m

Klima
Mediterráneo continental

Weintourismus-Ressourcen

- Castillo de Ocón

- Iglesias de San Miguel y San Babil

- Ermitas de Santa María, San Juan, Santo Domingo y San Bartolomé

- Molinos de Ocón



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